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Stevia – eine Pflanze auf dem Vormarsch
Viele haben bereits von ihr gehört oder sie sogar gesehen. Wenn nicht in echt, dann vielleicht im Fernsehen. Die Rede ist von der Steviapflanze.
Doch was macht diese Pflanze so besonders und welche positive Wirkung hat sie? Dies und vieles mehr finden Sie in den folgenden Abschnitten.
Stevia (Stevia rebaudiana) ist ein seit Jahrhunderten bekanntes Kraut, das zum Süßen von z.B. Tee oder Kaffee genutzt wird. Aber auch zum Backen von Kuchen oder anderen süßen Schlemmereien kann man Stevia verwenden.
In Deutschland wurde Stevia im Dezember 2011 als Lebensmittel zugelassen und ist seit dem in den Geschäften nebenan in Form von weißem Pulver oder Tabs zu haben. Ihre Süßkraft ist etwa 300 mal stärker als die des Zuckers. Deshalb sollte man genau darauf schauen, wie viel Stevia man für das eigene Rezept verwenden sollte.
Im Gegensatz zu Zucker enthält Stevia keine Kalorien und ist somit ein exzellenter Zuckerersatz für Menschen mit Gewichtsproblemen, die hier viele überflüssige Kalorien einsparen können. Zudem erhöhen Steviaprodukte nicht den Blutzuckerspiegel und sind somit auch für Diabetiker geeignet. Unsere Zähne werden uns auch danken, wenn wir Stevia zum Süßen verwenden, denn Stevia hat eine plaquehemmende Wirkung – beugt Karies vor – und ist somit zahnfreundlich
Am Geschmack des Ersatzzuckers kommt man zwangsläufig nicht vorbei, wenn man Stevia verwendet. Er ist süß, hat aber auch eine ganz individuelle und besondere Note, die sich leicht bemerkbar macht.
Ein abruptes Umsteigen auf Stevia ist nicht einfach, denn man ist doch zu sehr an den Geschmack von Zucker gewöhnt. Jedoch kann man nach einer Eingewöhnungszeit nach und nach den Zucker aus dem Haus verbannen und von den oben erwähnten positiven Effekten profitieren.